Die Anfänge von Radio Grüne Welle reichen zurück bis in die späten
70er Jahre. Die "Grüne Welle" wurde im November 1979
gegründet und hatte ihren Sitz in Girlan, nahe Bozen. Nach dem Aufbau
der Sendeanlagen, der Einrichtung der Studios und nach erfolgreicher
Frequenzsuche begann man am 28. Juli 1980 mit dem regulären
Sendebetrieb. Die Sendungen wurden dabei noch im Wohnzimmer des
Direktors produziert. Später wurden dann mit den ersten Einnahmen die
Studios in ein umgebautes Kellergeschoß eines Bauernhauses verlegt und
modernisiert. Finanzielle Probleme zwangen Ende 1989 den Eigentümer des
Senders, die PDU (Partei der Unabhängigen) den Sender zum Verkauf
anzubieten. Nach längerer Käufersuche wurde Radio Grüne Welle
schließlich im August 1990 von der Diözese Bozen Brixen erworben.
Die Studios wurde nun
nach Bozen verlegt und zwar ins Dachgeschoß des Missionshauses der
Steyler Missionare in Haslach, es wurden 3 Studios und die Redaktions-
und Verwaltungsräume eingerichtet und schließlich ging der
"Kirchensender" Radio Grüne Welle am Aschermittwoch, den 13.
Februar 1991 auf Sendung. „Das neue Projekt ermöglicht es jetzt der
Kirche, gewissermaßen vom Himmel in jeden Haushalt zu kommen“, verkündete
damals die Südtiroler Wochenzeitschrift FF.
1994 zog die Grüne Welle dann erneut um,
diesmal in das neu errichtete Pastoralzentrum mitten im Bozner
Stadtzentrum. Hier stehen dem Team drei voll digitale Studios und
ebensoviele Schnittplätze zur Verfügung, aus einem weiteren Studio
sendet der italienischsprachige Kirchensender Radio Sacra Famiglia,
ebenso ist die gesamte Verwaltung des Senders, die zunächst teils
in Haslach, teils am bischöflichen Ordinariat in der Marconistraße
angesiedelt war, am Domplatz untergebracht.
Das Programm von Radio
Grüne Welle hat sich im Laufe der Zeit
entwickelt und verändert: versuchte man anfangs noch durch ein
kunterbuntes Programm sowohl Jugendliche als auch Erwachsene und
Senioren anzusprechen, sieht Radio Grüne Welle heute seine
Hauptzielgruppe in Personen ab ca. 40 Jahren. Diesem Umstand ist auch
das Schlager- und Volksmusikprogramm angepasst, das sich in nur wenigen
Jahren viele Freunde gemacht hat.
Die Aufgabenfelder als diözesaner
Kirchensender sind jedoch bis heute die selben geblieben: Verkündigung, Information und Bildung.
Das
Programm heute: Programm
0.00 Uhr: Panorama (Wh.)
1.00 Uhr: Wir glauben, darum reden wir (Wh.)
2.00 Uhr: Rosenkranzgebet
2:30 Uhr: Worte des Lebens - Impulse
aus der hl. Schrift
4:30 Uhr: Gesänge aus Taizé
5.00 Uhr: Rosenkranzgebet
5.30 Uhr: Volks- und Stubenmusik
6.00 Uhr: Laudes - das Morgenlob
6.30 Uhr: Radio Vatikan Unsere Woche
7.00 Uhr: Guten Morgen am Sonntag Barockmusik
8.00 Uhr: Miteinander auf dem Weg Einführung in das Evangelium
des heutigen Sonntags
9.00 Uhr: Hl. Messe aus der Pfarrkirche Meran
10.00 Uhr: Faszination Blasmusik
11.00 Uhr: Gemeinsam Leben gestalten mit Vinzenz Mittelberger 11.30 Uhr: Theologie im Radio P. Martin Lintner: Spirituelle Theologie - Theologische
Tugenden (letzte Folge)
13.00 Uhr: Die alpenländische Musikparade
14:00 Uhr: Der RGW-Musikexpress
16.30 Uhr: Gemeinsam unterwegs (Wh.)
die Sendung der Frauenorden 17.00 Uhr: Andacht aus dem Bozner Dom
17.30 Uhr: Volks- und Stubenmusik
18.00 Uhr: Gemeinsam Leben gestalten (Wh.)
18.30 Uhr: Volks- und Stubenmusik
19.00 Uhr: Theologie im Radio (Wh.)
20.20 Uhr: Radio Vatikan: Aktenzeichen Irene Gurschewaja
20.40 Uhr: Gesänge aus Taizé
21.00 Uhr: Komplet
21.20 Uhr: Musik zum Entspannen
22.00 Uhr: Der RGW-Musikexpress