Zur
Bedeutung der Kirchensender
"Ein Bereich von großer sozialer und pastoraler Bedeutung"
versicherte Papst Johannes Paul II. am 28. Mai 1999 den Vertretern der
Kirchensender in einer Sonderaudienz.
Die
soziale Kommunikation werde mit jedem Tag komplexer und spiele eine
immer wichtigerer Rolle bei der Prägung der Denkweise der Menschen und
beim Aufbau der bürgerlichen Gesellschaft, sagte der Papst. Auch für
die Evangelisierung, der sich die Kirche besonders verpflichtet weiss,
sei die Nutzung der Medien unverzichtbar, sagte der Papst.
Der
Prozess der Globalisierung wird umso gültiger erscheinen, je mehr
er die örtlichen Gegebenheiten mit ihrem geschichtlichen und
kulturellen Erbe aufzuwerten versteht.
Der
Hahn im Logo von Radio Grüne Welle
Der im Sommer 2008 verstorbene Bischof Wilhelm Egger erinnerte sich, wenn er den Hahn im Logo des
Kirchensenders sah, an einen Hymnus aus dem kirchlichen Stundengebet:
Der Hahn, des Tages Herold, ruft,
der Wächter in der Finsternis.
So steht rasch vom Schlafe auf.
Der Hahn weckt jeden, der noch träumt.
Der Hahn bedrängt, die säumig sind,
Der Hahn klagt die Verleugner an.
Hoffnung erwacht beim Hahnenschrei,
und Lindrung strömt den Kranken zu.
Der Räuber lässt von seinem Tun,
Gefallene vertrauen neu.
Im Hymnus finden sich nach den Worten des Bischofs Stichworte, die auch
Anliegen des Kirchensenders der Diözese ausdrücken: Radio Grüne Welle
hilft, wachsam zu sein für Entwicklungen der Sender will Träumende
aufwecken, Zögernde ermuntern, Hoffnung schenken, zu Umkehr und
Vertrauen rufen. Wer über kirchliches Leben zuverlässig informiert
sein möchte, braucht auch die kirchlichen Medien.
Wilhelm Egger, Bischof der Diözese
Bozen-Brixen *14.5.1940 +16.8.2008
"Was ich euch im Dunkeln
sage, davon redet man am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert,
das verkündet von den Dächern" (Mt 10, 27)
Der Kirchensender begleitet uns im
Alltag, bei der Arbeit, im Auto oder auch im Krankenbett. Bei Radio
Grüne Welle ist unser Glaube Thema und hilft wenigsten für einige Zeit
"bei Gott zu sein. Die tägliche Übertragung der hl. Messe
und der Andacht verbindet die HörerInnen im Gebet, macht aus ihnen eine
diözesane Gebetsfamilie. Zudem bietet RGW kirchliche Informationen aus
erster Hand und gibt denen eine Stimme, die sonst niemand hört und
schaut auf die, die oft übersehen und vergessen werden. Dabei sind es
die zahlreichen MitarbeiterInnen, die vielen Priester, Ordensleute,
Männer und Frauen, die den Sender durch ihren Beitrag bereichern; es
ist ihre Botschaft, die jenen Mehrwert ausmacht, der den diözesanen
Kirchensender auszeichnet.
Möge Radio Grüne Welle in unserem Glaubensleben Spuren hinterlassen
und für den Alltag Orientierung geben.
Karl Golser, Bischof der Diözese
Bozen-Brixen
"Tu gutes und sprich darüber!" Auch in der Kirche setzt sich immer mehr die Einsicht durch, dass
es für die Glaubensgemeinschaft in der heutigen Gesellschft wichtig
ist, in der Öffentlichkeit gesehen und gehört zu werden. Die Medien
sind in der heutigen Gesellschaft zu einem wesentlichen Bestandteil
unseres Lebens geworden, sie haben sich sozusagen als Familienmitglieder
in unseren Alltag eingenistet. Dies gilt in besonderer Weise für
Rundfunk und Fernsehen. So ist es notwendig und sinnvoll, die Medien in
den Dienst guter Ziele zu nehmen. Der Apostel Paulus hat seinerzeit die
damals vorhandenen Medien benutzt und Briefe geschrieben, heute würde
er ohne Zweifel alle modernen Techniken für seine Verkündigung
einsetzen, die es ihm erlauben, das Evangelium weiterzusagen und die
christlichen Gemeinden auch auf Distanz zu begleiten.
Radio Grüne Welle und die angeschlossenen Pfarrsender versuchen das
selbe zu tun, was Paulus mit seinen Briefen erreichen wollte, nämlich
die Botschaft des Glaubens weiterzusagen, Feiern des Glaubens zu
übertragen und Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches
anzubieten.
"Tu Gutes und sprich darüber!" heißt für die Hörerinnen
und Hörer, den Einsatz der Radioleute zu fördern, durch Rückmeldungen
und Telefonanrufe zu unterstützen und sich vielleicht selber in der
Medienarbeit zu engagieren.
Josef Matzneller, Generalvikar
Der
Glaube kommt vom Hören Wenn es stimmt, dass der
Glaube vom Hören kommt (vgl. Röm 10,17), dann bietet Radio Grüne
Welle viel Gelegenheit dazu: Ansprechend gestaltete Sendungen und Übertragungen,
Vermittlung von Glaubenswissen, Festigung des Glaubens und Denkanstöße
für die Auseinandersetzung mit dem Glauben.
Wenn sich auch die Zuhörer
zu Wort melden, ihren Glauben zur Sprache bringen, Sendungen
mitgestalten und durch Telefonanrufe Zeugnis für den Glauben ablegen
bzw. ihre Glaubenserfahrungen mitteilen, kann dies kann ein wertvoller
Beitrag zur Umsetzung des diözesenen
Jahresthemas 2005 sein, welches lautet: „Was suchst Du?
Glaubenserneuerung und geistliche Berufe“.
Bernhard Holzer, Dekan von Bozen
Das
Programm heute: Programm
0.00 Uhr: Panorama (Wh.)
1.00 Uhr: Seelsorge heute (Wh.)
2.00 Uhr: Rosenkranzgebet (Wh.)
2:30 Uhr: Worte des Lebens - Impulse
aus der hl. Schrift
4:30 Uhr: Gesänge aus Taizé
5.00 Uhr: Rosenkranzgebet
5.30 Uhr: Volks- und Stubenmusik
6.00 Uhr: Domradio - Laudes
6.30 Uhr: Radio Vatikan Radioexerzitien
7.00 Uhr: Guten Morgen Südtirol
9.00 Uhr: Hl. Messe aus dem Bozner Dom
9.30 Uhr: Heiligenkalender, Gedanken zum Tag
10.00 Uhr: Radio Vatikan Radioexerzitien
(Wh.)
10.30 Uhr: Seelsorge heute
10.50 Uhr: Trödelmarkt
11.00 Uhr: Panorama Sonntagsblatt aktuell
Ökumene & Weltanschauungen
Buchtipp 12:00 Uhr: Terminkalender
12.10 Uhr: Südtirol-Journal
13.00 Uhr: Die alpenländische Musikparade
14.00 Uhr: Der RGW-Musikexpress
15.00 Uhr: Hingehört
16.00 Uhr: Treffpunkt Weltkirche
16.15 Uhr: Kirche und Kultur in Südtirol
16.30 Uhr: Seelsorge heute (Wh.)
17.00 Uhr: Andacht aus dem Bozner Dom
17.35 Uhr: Volks- und Stubenmusik
18.00 Uhr: Kinderzeit
18.30 Uhr: Abendjournal
19.00 Uhr: Panorama (Wh.)
20.00 Uhr: Seelsorge heute (Wh.)
20.20 Uhr: Radio Vatikan Die Woche in Rom
20.40 Uhr: Gesänge aus Taizé
21.00 Uhr: Komplet
21.20 Uhr: Musik zum Entspannen
22.00 Uhr: Der RGW-Musikexpress