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Am heutigen 10. März feiert die Kirche die Heiligen Attala, John Ogilvie, und Marie-Eugénie Milleret de Brou, sowie den Humanisten  Johannes de Cellis

Attala war Mönch in Lérins und ging später ins neugegründete Kloster Luxeuil. Als Kolumban ins Exil gehen musste, sollte er dessen Nachfolger als Abt werden, er entschied sich jedoch, seinen verehrten Oberen zu begeleiten. Nördlich von Genua gründeten sie die Abtei Bobbio, wo Attala nach Kolumbans Tod im Jahr 615 Abt wurde. Attala setzte sich vor allem für den Kampf gegen den Arianismus ein. Er starb am 10. März 627.

John Ogilvie wurde als Sohn eines adeligen Calvinisten geboren. Er besuchte hervorragende Schulen, konvertierte mit 17 Jahren zum Katholizismus und trat mit 19 Jahren in den Jesuitenorden ein. Er arbeitete dann in Wien und Graz und wurde 1610 in Paris zum Priester geweiht. Dann reiste John heimlich nach Schottland zurück, um im Untergrund katholische Gefangene zu betreuen.  1614 wurde er verraten und auf Anweisung des anglikanischen Erzbischofs in Glasgow verhaftet. Im Gefängnis verfasste John einen Bericht über seine Verhaftung und die im Gefängnis erlittenen Foltern, der nach draußen geschmuggelt werden konnte. In einem Gerichtsverfahren wurde John wegen Hochverrats zum Tod verurteilt und am 10. März 1615 hingerichtet. Papst Paul VI. sprach ihn 1976 heilig.

Johannes de Cellis war Mönch im Vallombrosianerorden in Florenz und ein bekannter Humanist. Nach seiner Wahl zum Abt 1349 wurde er für ein vor der Wahl begangenes Vergehen vor Gericht gestellt und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Danach zog er sich als streng asketisch lebender Einsiedeler in die Nähe des Klosters Vallombrosa zurück und starb gegen Ende des 14. Jahrhunderts. Von Bedeutung ist vor allem sein Briefwechsel mit der hl. Katharina von Siena.

Marie-Eugénie Milleret de Brou schloss sich im Alter von acht Jahren einer klösterlich lebenden Frauengemeinschaft an, die sich Bildungsarbeit zur Aufgabe gemacht hatte. 1839 gründete sie die Schwestern von der Himmelfahrt, die Gemeinschaft der Assumptionistinnen, die heute in 40 Ländern rund um den Globus tätig ist. Hauptziel der Ordensgemeinschaft ist die Erziehung junger Mädchen.  Marie-Eugénie Milleret de Brou starb am 10. März 1898 und wurde 2007 von Papst Benedikt XVI. heiliggesprochen.