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Die Heiligen des heutigen Tages sind u.a. Albin, David von Menevia und Eudokia.

Albin war ein Augustiner-Chorherr, der aus der Bretagne stammte. Um 529 wurde der hochgeschätzte Ordensmann zum Bischof von Angers berufen. Er war streng zu sich selbst, betete, fastete und durchwachte ganze Nächte im Gebet, aber er war auch konsequent bei der Wiederherstellung der Moral des Klerus in seinem Bistum. Zwischen 538 und 549 nahm er an drei Synoden in Orleans teil. Eine Legende berichtet, Albin habe die Gabe der Wunderheilung besessen. Schon bald nach seinem Tod im Jhr 556 wurde er in Angers verehrt, im Mittelalter breitete sich Albins Verehrung in Frankreich, England, Deutschland und in Polen aus. Eine Bauernregel besagt: „Wenn es an St.Albin regnet, gibt es weder Heu noch Stroh“.

David von Menevia lebte im 6. Jhd. Er zog sich nach dem Vorbild ägyptischer Mönche als Einsiedler in die Berge von Wales zurück. Nach der Priesterweihe unternahm er mehrere Pilgerreisen, die ihn bis ins Heilige Land führten, wo er zum Bischof geweiht wurde. Zurück in Wales ließ David zahlreiche Kirchen errichten. Ein ihm zugeschriebenes Bußbuch war seit dem 8. Jahrhundert auch auf dem Kontinent verbreitet.

Eudokia, eine junge Frau aus Phönizien, verdiente mit ihrer Schönheit und ihrem zwanglosen Benehmen viel Geld, bis ein Mönch sie zur Umkehr bewog. Sie verteilte ihr Vermögen an die Armen, wurde Christin und zog sich als Büßerin in eine klösterliche Gemeinschaft zurück. Von einem früheren Liebhaber als Christin angezeigt, wurde sie festgenommen und um 114 enthauptet.