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Die Kirche feiert heute das Fest "Unsere Mutter Maria vom Guten Rat". Es wurde erstmals im Jahr  1727 in Genazzano begangen wurde, wird besonders im Augustinerorden gefeiert. Heilige des heutigen Tages sind Trudbert, Cletus, Ratbert, und Rafael Arnáiz Barón.

Trudbert gehörte wahrscheinlich zu den vielen irischen und schottischen Missionaren, die im 6. und 7.Jahrhundert auf das Festland kamen, um hier das Wort Gottes zu verkünden. Der Glaubensbote ließ sich um 604 im Münstertal im Schwarzwald nieder, wo er ein kleines Kirchlein errichtete. Doch nur drei Jahren lang konnte er das Evangelium verkünden, dann wurde er von zwei missgünstigen Knechten mit einer Axt erschlagen. Über seinem Grab entstand später die Benediktinerabtei Sankt Trudpert.

Cletus war der zweite Nachfolger des Apostels Petrus als Bischof von Rom. Er starb nach Berichten aus dem 3. und 4. Jahrhundert nach 12-jähriger Amtszeit als Märtyrer im Jahr 88 und wurde in den Vatikanischen Hügeln bestattet. Seine Amtszeit ist jedoch nicht historisch nachzuweisen.

Ratbert wurde um 790 geboren. Er wurde Mönch in Corbie und bald ein angesehener Lehrer. Um 844 wurde er zum Abt seines Klosters gewählt, verzichtete aber bald auf die Würde, um sich ganz seinen Studien hingeben zu können. Seine theologischen Schriften trugen viel zur kirchlichen Entwicklung in seiner Zeit bei. Ratbert starb um 859.

Rafael Arnáiz Barón wurde im April 1911 in Burgos in Spanien geboren. Nach der Ausbildung bei den Jesuiten in Burgos und Oviedo beganne er ein Architekturstudium in Madrid. Dort lernte er die Trappisten kennen und trat 1934 in deren Noviziat ein.1934 musste er das Kloster verlassen, weil er an Diabetes erkrankte, kehrte aber ein paar Jahre später wieder zurück. Weil sich sein Gesundheitszustand erneut verschlechterte, verlieht man ihm 1938 das Gewand der Mönche mit feierlicher Profess. Nur zwei Wochen später, am 26. April 1938 später starb Rafael. Seine Briefe, Notizen und Tagebuchaufzeichnungen zeugen von einer einfachen, innigen und bedingungslosen Gottesliebe sowie von einer erschütternden Entschiedenheit zur Kreuzesnachfolge. 2009 wurde Rafael Arnáiz Barón heiliggesprochen.