Den hl. Valentin bringen die meisten mit dem 14. Februar in Verbindung, dem Gedenktag des hl. Valentin von Terni. Heute gedenkt die Kirche des hl. Valentin von Rätien. Weitere Heilige des Tages sind Raimund von Peñafort, Reinold und Knud.
Valentin stammte vermutlich aus den Niederlanden und kam im Jahr 435 nach Passau. Nach einer im Jahr 1120 aufgefundenen Lebensbeschreibung war Valentin aus Passau vertrieben worden und als wandernder Missionar schließlich nach Südtirol gekommen, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 475 segensreich wirkte. Beigesetzt wurde Valentin am 7. Januar 475 in der Kirche der Zenoburg bei Meran. Später ließ Herzog Tassilo III. von Bayern die Gebeine des hl. Valentin nach Passau übertragen, wo er seitdem als Bistumspatron verehrt wird. Kirchen, die in Südtirol dem hl. Valentin von Rätien geweiht sind, sind unter anderem die Kirche von Andrian, St. Valentin auf der Haide, Verdings oberhalb von Klausen, St. Valentin bei Meran, Bad Moos in Sexten, am Gentersberg im Sarntal, St. Valentin in Villanders und Pardell in Villnöss. Valentin von Rätien ist Patron gegen Epilepsie.
Raimund von Peñafort wurde in der Nähe von Barcelona geboren. Er studierte in Bologna und wurde 1220 Stiftsherr in Barcelona. Dort verfasste er die Statuten für den neuen Orden der Merzedarier. 1222 trat Raimund dem Dominikanerorden bei und entfaltete eine bedeutende und umfangreiche Tätigkeit im Orden und an der römischen Kurie. 1238 nahm er als Ordensgeneral eine Neufassung der Konstitutionen des Dominikanerordens vor. Später betätigte sich Raimund als Prediger und setzte sich für eine Missionierung unter Mohammedanern und Juden ein. Er starb im Alter von 100 Jahren am 6. Jänner 1275.
Reinhold war um 960 ein Mönch der Abtei Pantaleon in Köln. Er war vom dortigen Abt zum Aufseher der Steinmetze bestellt worden. Einer Legende nach wurde er wegen seiner Strenge von ihnen mit einem Hammer erschlagen. 1056 wurden seine Gebeine nach Dortmund übertragen. Dort wird Reinhold heute noch sehr verehrt. Eine Statue des Heiligen in der Reinoldikirche ist die älteste hölzerne Monumentalstaue Europas.
Knud wurde 1096 als Sohn des dänischen Königs Erik Ejegod geboren. Er bemühte sich um eine Ausbreitung des Christentums und der deutschen Kultur im Norden Europas. Am 7. Jänner 1131 wurde er von seinem Vetter Magnus Nielsen aus Eifersucht ermordet. 1169 wurde Knud heiliggesprochen.