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Heute gedenkt die Kirche der Heiligen Basilius, Gregor, Adalhard, Dietmar, und Odino.

Basilius wurde um 330 in Cäsarea in Kappadozien geboren. Nach dem Studium gewann ihn Gregor von Nazianz zu einem asketischen Leben in der Einöde des Iris am Schwarzen Meer. Hier verfasste er zwei Schriften, die Regeln für ein gemeinsames Leben von Mönchen enthalten. 364 wurde Basilius zum Priester geweiht. Sein engagierter Kampf gegen die Lehren des Arianismus machte ihn zu einem erfolgreichen Lehrer der Christen. Er veröffentlichte zahlreiche Werke, darunter auch die als "Liturgie des heiligen Basilius" bekannte Messordnung, die in orthodoxen Gottesdiensten noch heute Verwendung findet. 370 wurde Basilius Bischof seiner Heimatstadt. Kaiser Valens war von den Taten Basilius’ so beeindruckt, dass er ihm eine große Schenkung machte. Mit diesen Mitteln gründete Basilius die geistliche Stadt "Basilias", die aus Kranken- und Armenhäusern bestand und ein Aussätzigenasyl unterhielt. Basilius starb nach längerer Krankheit im Alter von 49 Jahren am 1. Januar 379.

Gregor war eine Zeitlang Gefährte von Basilius. 372 wurde er zum Bischof von Sasima geweiht, er betrat diese Stadt aber nie, und verwaltete in der Folge mehrere andere Bischofssitze. Zuletzt lebte er in Arianz, wo er eine Reihe von Gedichten und Briefen verfasste. Gregor galt auch als ein hervorragender Kanzelredner. Er starb 390.

Adalhard wurde um 751 geboren und trat im Alter von 20 Jahren ins Benediktinerkloster Corbie ein, das im geistlichen Leben des frühen Mittelalters eine führende Stellung einnahm. Dort wurde er Abt. Karl der Große machte ihn zum Kanzler seines Sohnes Pippin, des Königs von Italien. 822 gründete Adalhard zusammen mit seinem Bruder Wala das Kloster Corvey als Tochterkloster von Corbie. Dieses erste norddeutsche Kloster wurde schnell berühmt. Adalhard starb am 2. Januar 826.

Dietmar stammte aus Sachsen. Er war Abt in Cluny und Förderer der Reformbewegung von Cluny vor allem auch in Deutschland. Später wurde er der erste Bischof von Prag, wo er unter schwierigsten Verhältnissen sein Amt ausübte. Er starb 983.

Odino war ab 140 der erste Abt des Prämonstratenserstiftes Rot an der Rot bei Memmingen. Er starb 1182.