Die Kirche gedenkt heute unter anderem der Heiligen Theobald, Marcellus, Honoratus und Tasso.
Theobald stammte aus Geisling bei Regensburg und war Priester des Franziskanerordens. Er war unermüdlich als Glaubensbote in Österreich unterwegs. Deshalb wird er auch "Apostel Österreichs" genannt. Theobald starb in Wien am 16. Jänner 1520.
Marcellus I. war ab 307 Papst. Es gibt nur wenige zuverlässige Überlieferungen von ihm. Er soll sich aber besonders um eine Neuordnung der kirchlichen Verwaltung eingesetzt haben. Marcellus wurde vermutlich von Gegnern verraten und dann durch Kaiser Maxentius verbannt. Um 308/309 soll er gestorben sein. Sein Grab fand er in der Priscillakatakombe in Rom.
Honoratus entstammte einer gallischen Familie. Um 410 gründete er auf einer der Lérins-Inseln vor der südfranzösischen Küste ein Kloster mit Regeln nach den Vorbildern aus Ägypten und Syrien, das zu einem geistlichen Zentrum wurde. Seiner Schule entstammte u.a. Patrick, der Glaubensbote Irlands. 426 wurde Honoratus Bischof von Arles. Er starb an einem 16. Jänner um 429.
Berard con Cabrio war ein Schüler von Franz von Assisi, von diesem wurde er mit vier Gefährten zur Mission unter den Muslimen in Marokko und Südspanien gesandt. In Sevilla wurden sie einmal nach einer Predigt festgenommen und gefoltert, in Marokko gelangten sie erneut in Gefangenschaft. Berard und seine Gefährten wurden schließlich 1220 von König Miramolin persönlich enthauptet. Berard und seine Gefährten waren die ersten Märtyrer des Franziskanerordens, sie wurden von Papst Sixtus IV. heilig gesprochen.
Tasso soll Mönch im Kloster Murbach gewesen. Sein. Später zog er mit Magnus ins Allgäu und wirkte in der Nähe von Füssen als Seelsorger wirkte. 772 wurde Tasso Bischof von Augsburg, wo er schließlich um 778 starb.