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Der 3. Januar ist in der katholischen Kirche der nicht gebotene Gedenktag der Verehrung des Namens Jesu. Die Verehrung des Namens Jesu förderte vor allem Bernhardin von Siena  mit Verwendung des Monogramms IHS und durch Hinzufügung des Namens Jesus bei der Anrufung von Maria. Heilige des heutigen Tages sind Genovefa, Odilo, Hymnemodus, Irmina, Adula, Zosimus und Athanasius.

Genovefa wurde 422 geboren und führte ein Leben der Buße, das durch Wunder gezeichnet war. Ihre Fürbitte soll 451 Paris beim Hunneneinfall gerettet haben. Genovefa gilt als Stifterin der Kirche Saint Denis bei Paris. Sie starb am 3. Jänner 502. Die hl. Genovefa ist Patronin von Paris. Am Hochaltar der Pfarrkirche von Saubach findet sich die Darstellung einer Heiligen, die vermutlich die hl. Genovefa ist.

Odilo trat 991 in das Kloster Cluny ein. 994 wurde er dessen Abt. Er stand in engem Kontakt zum Papst und zu den Kaisern Heinrich II., Konrad II. und Heinrich III., die die Kirchenreform unterstützten. Um 1028 führte er in Cluny den Gedächtnistag für die armen Seelen am 2. November ein, der sich schon bald in der ganzen Kirche verbreitete. Odilo starb am 31. Dezember 1048. Er ist der Patron der Armen Seelen im Fegefeuer.

Hymnemodus von St. Maurice war – wie schon der Name sagt – ein herausragender Hymnensänger. Er stammte wahrscheinlich  aus Burgund und wurde Mönch. Noch im hohen Alter wurde er von König Sigismund von Burgund zum ersten Abt des Klosters St. Maurice im Wallis bestellt. Dort starb er jedoch nach nur 7 Monaten am 3. Januar 516.  Seit 1128 ist das Kloster ein Augustiner-Chorherrenstift und ein vielbesuchter Wallfahrtsort.

Adula gründete um 700 das Nonnenstift Pfalzel bei Trier, dessen erste Äbtissin sie wurde. Hier erzog sie auch ihren Ekel Gregor, der später Verwalter des Bistums Utrecht wurde. Adula starb um 734.

Zosimus lebte im 3. oder 4. Jahrhundert als Einsiedeler im Süden der heutigen Türkei. Er wurde vom Präfekten Dometianus gefangen genommen, weil er sich zum Christentum bekannte. Er wurde mit glühenden Eisen in den Ohren gebrannt, in kochendes Wasser geworfen und kopfüber aufgehängt, aber er blieb unverletzt. Stattdessen erschien ein Löwe im Theater und verkündete mit menschlicher Stimme den Christusglauben. Dadurch wurde Athanasios zum Glauben bekehrt. Nach seiner Freilassung kehrte Zosimus in die Wüste zurück, taufte und lehrte Athanasius. Eines Tages öffnete sich einer Legende zufolge auf geheimnisvolle Weise ein Stein, beide traten ein und empfahlen ihre Seelen Gott.