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Die Heiligen des heutigen Tages sind Maria Rosa Julia Billiart, Dionysius, Beate, und Walter. … stellt Ihnen ihr Leben und Wirken nun etwas ausführlicher vor.

Maria Rosa Julia Billiart wurde 1751 in der Picardie geboren. Als ihr Vater durch einen Schlag ums Leben kam erlitt sie einen so schweren Schock, dass sie gelähmt wurde und nur im Bett liegen konnte. Während der Französischen Revolution geriet sie in den Verdacht, verfolgten Geistlichen Unterschlupf zu gewähren. Daher sollte die körperbehinderte "Hexe" auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Maria Rosa konnte aber dank der Hilfe von Freunden der Guillotine entgehen. 1804 rief  Maria Rosa die Kongregation der "Schwestern Unserer Lieben Frau" ins Leben, die sich der Mädchenerziehung widmete. Nach Jahren der Selbstaufgabe durfte Rose Marie im Alter noch erleben, dass sie völlig unerwartet von ihrer Lähmung geheilt wurde. Sie starb am 8.April 1816 und wurde 1969 heiliggesprochen.

Dionysius war der Sohn einer angesehenen ägyptischen Famile. Durch Origenes erhielt er eine ausgezeichnete philosophische und rethorische Ausbildung. Im Jahr 231 wurde er Vorsteher der Katechetenschule in Alexandria und später Bischof. Als um 250 die Christenverfolgung auch in Alexandria begann, floh Dionysius nach Lybien und später ins Nil-Delta. Er starb um 265. Einige seiner zahlreichen Schriften sind heute noch erhalten.

Beate war ab 1350 Klarissenoberin zu Ribnitz in Mecklenburg. Die Herzogstochter war ein leuchtendes Beispiel an Friedfertigkeit und Liebe zu den Mitmenschen und es ranken sich zahlreiche Wundergeschichten um sie. Beate starb am 8. April 1399 im Ruf der Heiligkeit und wurde bis zur Reformation verehrt.

Walter war ein einfacher, aber angesehener Mönch aus der Picardie. Um 1060 wurde er zum ersten Abt des neugegründeten Benediktinerklosters von Pontoise berufen. Weil er sich für diese Aufgabe nicht stark genug fühlte, floh er, musste aber auf Geheiß des Papstes in sein Amt zurückkehren und meisterte schließlich die schwere Bürde. Bald schon galt er als Vorbild an Demut und Bescheidenheit. Trotzdem, oder gerade deswegen, war er ein ausgezeichneter und vielgepriesener Lehrer und ein von allen respektierter Vorgesetzter. Walter starb am Karfreitag, den 8. April 1099.