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Die Kirche feiert heute die Heiligen Toribio Alfonso, Rebekka, Merbod und Otto von Ariano.

Toribio Alfonso Mongrovejo stammte aus Mayorga bei León in Spanien. Als Jugendlicher begann er ein Studium des bürgerlichen und kirchlichen recht in Valladolid und Salamanca. 1574 ernannte ihn König Philipp II. zum Präsidenten der Inquisition in Granada. 1578 wurde er – obwohl er noch nicht einmal Priester war - zum Erzbischof von Lima in Peru ernannt und trat dieses Amt nach der Priesterweihe 1580 an.  Während seiner 17-jährigen Amtszeit reformierte Toribio Alfonso das religiöse und bürgerliche Leben in ganz Peru. Vor allem trat er gegen die Unterdrückung der Indios auf. Er starb während einer Visitationsreise in einem abgelegenen Indianerdorf am 23.März 1606. Toribio Alfonso Mongrovejo ist Patron der lateinamerikanischen Bischöfe.

Rebekka Ar Rayès überlebte 1860 nur knapp einen Überfall der Drusen auf die christlichen Maronitendörfer im Libanon. In der Folgezeit wurde sie von schweren körperlichen und auch seelischen Leiden heimgesucht, zuletzt wurde sie gelähmt. Doch alles ertrug sie, ohne zu klagen und opferte ihre Schmerzen Gott auf. Rebekka starb am 23. März 1914 im Alter von 82 Jahren. Ihr Grab wurde rasch Ziel vieler Wallfahrer, vor allem, weil immer wieder Menschen auf wundersame Weise durch das Auflegen von Erde aus ihrem Grab geheilt wurden.  Rebekka Ar Rayès wurde 2001 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.

Merbod war Mönch in der Abtei Mehrerau am Bodensee. Er wurde Seelsorger in Alberschwende im Bregenzer Wald und erfreute sich bei seinen Pfarrkindern großer Beliebtheit. Am 23. März 1110 fand man ihn tot auf dem Boden liegend. Tiefe Wunden im Kopf bezeugten, dass er ermordet worden war. Er wird mit einer Keule dargestellt.

Otto von Ariano nahe Neapel  verdiente sich zuerst als Soldat sein Brot. Er geriet in Gefangenschaft, wurde aber auf wunderbare Weise befreit. Dankbar wandte er sich daraufhin Gott zu. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich fortan nur noch als Schuhflicker und als hilfsbereiter Fremdenbeherberger. Er starb am 23. März 1120.