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Heute gedenkt die Kirche der hl. Juliana, Philippa Mareri und des hl. Pamphilus

Juliana war eine Christin, die nach einer Legende dem heidnischen Stadtpräfekten von Nikomedia die Ehe verweigerte. Deshalb wurde sie ins Gefängnis geworfen. Dort erschien ihr der Teufel in Engelsgestalt, welcher sie in Versuchung führen wollte. Juliana konnte ihn aber fesseln und in der Latrine ertränken. Dann wurde sie an den Haaren aufgehängt, gerädert und anschließend in einen Kessel mit siedendem Blei gesetzt. Juliana kam jedoch auf wundersame Weise nicht zu Schaden, so wurde sie schließlich enthauptet. Das alles geschah im Jahr 304. Julianas Reliquien befinden sich in Neapel. Dargestellt wird Juliana  oft mit einem gefesselten Teufel.

Philippa Mareri stammte aus Petrella Salto in den Abruzzen. Um 1225 lernte sie Franziskus kennen. Dieser vermittelte ihr Roger von Todi als Seelenführer. Mit Hilfe ihrer Brüder gründete Philippa 1228 in Borgo S. Pietro de Molito ein Klarissinnenkloster, dessen erste Äbtissin sie wurde. Philippa starb am 16. Februar 1236. Das Fest für Philippa Mareri wurde schon 1247 von Papst Innozenz  IV. erwähnt.

Pamphilus stammte aus einer Adelsfamilie. Er studierte in Beirut und Alexandrien und trat in den Staatsdienst ein. Später wurde er Priester und Lehrer in Cäsarea in Palästina. Er galt als ein ausgezeichneter Theologe und verteidigte und verbesserte die Schriften des Origenes. Einer seiner Schüler war der Kirchengeschichtsschreiber Eusebius. Pamphilus wurde in der Verfolgung unter Kaiser Maximus Daja 307 gefangengenommen und am 16. Februar 309 oder 310 enthauptet.