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Heute stehen im Namenstags- und Heiligenkalender die Namen Sigfrid, Claudius, Onesimus, Drutmar und P. Theodosius Florentini.

Sigfrid war Mönch in Glastonbury in England. Er kam um 995 als Missionar nach Norwegen und verkündete unter König Olaf Haraldson den Glauben, später zog er nach Schweden, wo er in Skara das erste schwedische Bistum gründete, welches er ab 1035 leitete. Sigfrid starb am 15. Februar 1045 in Växjö am Heiligensee in Schweden. Er wird als der „Apostel von Schweden“ verehrt und ist auch Patron von Schweden.

Claudius de la Colombiére wurde 1641 geboren, trat in den Jesuitenorden ein und wurde Priester, Prediger und Lehrer in Lyon. 1676 wurde Claudius zur Missionsarbeit nach England geschickt. Er wurde Hofprediger der Frau des Herzogs von York und wirkte als Volksmissionar. Nach gesundheitlichen Problemen wurde er einer Verschwörung beschuldigt und ins Gefängnis geworfen. Auf  Fürsprache der Herzogin kam Claudius wieder frei und wurde, obwohl schon todkrank, in seine Heimat verbannt. Die letzten beiden Lebensjahre verbrachte er als Oberer der Jesuiten in Lyon und in Paray-le-Monial. Claudius starb am 15. Februar 1682. Seine wichtigsten Schriften - Meditationen und Besinnungen - wurden 1832 und 1864 in Frankreich publiziert. Papst Johannes-Paul II. sprach Claudius 1992 heilig.

Onesimus war Sklave bei Philemon. Er entlief seinem Herrn und wandte sich an den Apostel Paulus, um um Vermittlung zu bitten. Paulus bekehrte ihn zum christlichen Glauben, taufte ihn, schickte ihn zurück und schrieb seinem Herrn den im Neuen Testament überlieferten Brief mit der Bitte um milde Bestrafung. Einer Legende nach soll Onesimus Bischof von Ephesos geworden sein und den Märtyrertod durch Steinigung erlitten haben. Onesimus ist Patron der männlichen Hausangestellten und der Knechte.

Der selige Drutmar lebte als Mönch im Reichskloster Lorsch. Kaiser Heinrich II. setzte ihn 1014 zum Abt von Corvey ein. Drutmar  war bekannt für sein reiches Wissen, seine Frömmigkeit und seine Sorge um das Wohl der Abtei. Er starb am 15. Februar 1046.

Theodosius Florentini stammte aus Müstair in Graubünden und trat schon in Jugendjahren in den Kapuzinerorden ein.  Als Dompfarrer von Chur ließ er Waisenhäuser und Krankenhäuser errichten, eine Druckerei und den Bücherverein für die katholische Schweiz. P. Theodosius gründete 1844 die Kongregation der Schulschwestern vom Heiligen Kreuz in Menzingen und 1852 die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz in Ingenbohl. Er starb am 15. Februar 1865.