Die Heiligen des heutigen Tages sind Amadeus IX. Herzog von Savoyen, Ludovico Arcangelo Palmentieri, und Helene Kafka. Von … erfahren Sie nun mehr über das Leben und Wirken dieser Persönlichkeiten.
Amadeus IX. Herzog von Savoyen führte ein mildtätiges und heiligmäßiges Leben und gilt als Vorbild eines christlichen Herrschers. Aufgrund einer schweren Erkrankung an Epilepsie dankte er 1469 zugunsten seiner Frau ab und zog sich nach Vercelli zurück. Er starb am 30. März 1472 und wurde 1677 durch Papst Innozenz XI. seliggesprochen. Seine Gebeine ruhen im Dom von Vercelli. Amadeus IX. ist Patron von Savoyen.
Johannes Klimakos wurde 638 Abt des Katharinen-Klosters auf dem Sinai und Führer aller Einsiedler in Palästina. Sein berühmtes Werk "Climax", "die Leiter", worin er den Erwerb von Tugenden und die Bekämpfung der Laster beschreibt als Weg zum Paradies und zur Freiheit von Leiden, gab ihm seinen Beinamen. Johannes Klimakos starb um 650.
Domninus und seine Gefährten wurden um 304 in Thessaloniki wegen ihres Glaubens gefangen genommen, gegeißelt und dann vor die Stadttore gebracht, wo man ihnen auch noch die Arme und Beine zerbrach. Weil sie die schrecklichen Qualen überlebten, ließ man sie hungern und Durst leiden, bis sie Sie nach sieben Tagen betend und Gott preisend starben. Domnius wird vor allem in der orthodoxen Kirche verehrt.
Leonardo Murialdo wurde mit 23 Jahren Priester und ein Gefährte von Johannes Don Bosco in dessen Seelsorgearbeit. Er setzte sich für die Gründung einer christlichen Arbeitnehmerbewegung ein und gründete 1873 die "Turiner Genossenschaft vom heiligen Joseph“. Er starb am 30. März 1900. Papst Paul VI. sprach Leonardo Murialdo 1970 heilig.
Helene Kafka wurde 1841 nahe Brünn geboren. Im Alter von 19 Jahren wurde sie in Wien "Franziskanerin von der christlichen Liebe" mit dem Ordensnamen Restituta. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1938 ließ Schwester Restituta sich weiterhin nicht den Mund verbieten und handelte, wie es ihr recht erschien: Als sie eine Sekretärin bat, ein Gedicht und ein Flugblatt der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" abzutippen, wurde sie durch einen SS-Arzt denunziert und wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" in Haft genommen. Am 29. Oktober 1942 wurde Restituta zum Tode verurteilt und in der Nacht vom 29. auf 30. März 1943 enthauptet. 1998 wurde Restituta Kafka während des Österreich-Besuchs von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.